19. Ü40 Deutsche Bumerang Meisterschaft – Wedemark

Dieses Wochenende war von mir auf lange Frist geplant und wurde extra freigehalten. Und es hat sich zu 100% gelohnt. Obwohl bekanntermaßen bereits seit 1988 dem Bumerangvirus verfallen, bin ich erst jetzt auf eine Horde anderer „anonymer Bumerangoholiker“ gestoßen. Ich hatte 2 Tage lang einen heidenspaß und kam aus dem Grinsen gar nicht mehr raus. Immerhin hat es für mich für Platz 14 von 20 gereicht, das ist mehr als ich je zu hoffen wagte. Aber selbst wenn es der letzte Platz geworden wäre, waren diese 2 Tage ein voller Hauptgewinn. Ich habe jede Menge Impulse bekommen, und gesehen „was die anderen so machen“. Trotz der Menge für mich neuer Leute, fühlte mich sofort akzeptiert und aufgenommen. Wo gibt’s so etwas sonst noch? Die nächste Ü40 ist in Berlin geplant, auch am Wochenende nach Christi Himmelfahrt. Auch dieser Termin ist bereits ab heute schon fürs nächste Jahr für mich blockiert. Die Wettkämpfe selber waren 100% auf meinen Geschmack zugeschnitten, frei nach dem Motto von „Ich hab‘ die Haare schön“-Johanna:

» Dabei ist alles «

Übertriebener, jähzorniger Ehrgeiz war bei keinem Teilnehmer zu verspüren, vielmehr haben die anderen Teilnehmer mit bedauert, wenn mal der eine oder andere Wurf verratzt wurde. Weiterhin war ich sehr erfreut, die alten Haudegen Gorny&Schlegel, alias Waldorf&Statler wieder zu sehen. Auch über das Wiedersehen von Peter Lorenz, Michael Gietz und Michi Müller war ich sehr erfreut. Peter Lorenz konnte leider aufgrund eines Beinbruchs nur passiv teilnehmen, und kümmerte sich um den Verkauf von Bumerangs für das Publikum. Dieses war leider nicht so reichhaltig vertreten. Durch die Vorankündigungen hätte ich mehr Publikum erwartet. Alles in allem war das Turnier eine absolute Bereicherung für mich. Als bisheriger Abendflauten- Freizeit- Allein Werfer ist mir aufgefallen, dass keiner der anderen Teilnehmer sich durch den „Tagsüber“ Wind irritieren ließ. Meine 40 Bumerangs in der Tasche waren für solche Anforderungen nicht optimal. Aber jetzt bin ich „angefixt“ windstabilere Teile zu konstruieren, damit ich fürs nächste Mal besseres auf solche Gegebenheiten eingestellt sein kann.

Vielen Dank nochmals an alle, die an diesem Turnier teilgenommen haben, es war mir eine echte Freude.

MHR

Stolz auf den 14.Platz Mit Stanislaus und Ruedi auf der "After Work" Party

Ein kühner Recke mit seinem Arbeitsgerät

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.